Der Sinn im Sein

Siehst du den Sinn im Sein?

Sinnesgleiche suchend kamst du in mein Leben.

Tratst ein, ohne zu klopfen, dafür klopfte mein Herz umso mehr.

Es schlug mir bis zum Hals.

Falls du es nicht weißt, sag ich es dir.

Herzrasen, ausgelöst durch dein Sein.

Sinnesgleich sagtest du, mir schwinden die Sinne.

Furchen der Sehnsucht hast du hinterlassen.

War es Liebe, die ich nicht fassen konnte?

Gingst durch mich hindurch, konnte dich nicht halten.

Schließe ich die Augen, sehe ich dein Licht,

Doch im Licht ist Schatten, der alles bedeckt.

Nahmst das Licht mit, wie du es gebracht.

Genommen ist mir der Sinn im Sein.

Nicht sinnesgleich und gleicher Sinn

Gehst hin, wie du gekommen.

Benommen steh ich da.

Aus Sehnsucht wird Zweifel.

War es doch nicht der Sinn im Sein?

Es ist eher gemein.

Kommen und gehen, das Herz rauben.

Abstauben und sich aus dem Staub machen.

Hast gut Lachen, lässt mich im Sein, gehst hin.

Wo soll ich hin, macht das Leben noch Sinn ohne dich?

Was ist der Sinn im Sein?

 

©Folkmar Drechsel–08.08.2008

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