Kopf hoch

 

Sieh den kleinen Vogel im Baum,

Fast schwerelos läuft er und doch

Kopfüber verschafft er sich Raum,

Den Ast hinunter, immer noch.

 

Find nicht oben und unten,

Warm eingepackt ist mir kalt,

Hab mich selbst nicht gefunden,

Kopf hoch! Find doch keinen Halt. 

 

Schmerz reimt sich immer noch auf Herz,

Ein Panzer umschließt meine Seele.

Wieso bekomm ich keinen Nerz?

Ist´s so, weil ich mich selber quäle?

 

Mein Herz öffnet sich dem Vogel

Der meine Seel zum laufen bringt.

Find ich keine Hilf bei Google,

Der Freund mir ein liebes Lied singt.

 

Des Freundes Lied umschmeichelt

Meine Seele schwingt sich hinauf.

Warm mein kaltes Herz streichelt,

Es schwingt sich mit dem Vogel auf.

 

Adlers Flügel werden mich,

Tragen in das Reich der Liebe.

Durch des Freundes Lied bin ich

Umfangen, in mir ist Friede.

 

©Folkmar Drechsel-29.02.2008

Kommentar schreiben

Kommentare: 0