Zurück nach Verothilien

Da saßen die beiden und wurden ein wenig traurig. Für Lovrix gingen besondere Tage zu Ende. Einsiedler dachte, dass ihn außer den Waldbewohnern sobald niemand wieder besuchen würde. Er gab Lovrix einen schönen alten Rucksack.

„Der ist auch von deinem Uropa. Er gehört jetzt dir. So kannst du alle deine Schätze mitnehmen.“

Sie packten alles in die kleine Holztruhe und steckten diese in den Rucksack.

Nun standen sie sich gegenüber. Sie hatten feuchte Augen weil sie sich verabschieden mussten.

„Lovrix, ich wünsche dir nicht nur, dass du gut nach Hause kommst, sondern dass dein Weg auch in Zukunft gut ist. Und mir wünsche ich, dass du mich immer einmal besuchst, so wie es dein Uropa auch getan hat.“

„Ja, das werde ich und ich danke dir für alles, was du mir gezeigt und beigebracht hast. Ich werde oft an dich denken und alle von dir grüßen.“

Dann lief Lovrix los. Der Einsiedler begleitete ihn noch ein Stück und das Eichhörnchen rannte neben ihnen her. Es war wieder richtig gesund. Als der Wald dichter wurde, blieb der Einsiedler stehen.

„So, nun gehe ich zurück. Du kennst ja den Weg heraus aus meinem Wald. Wenn du zur Sonnenvergissmeinnicht Blume kommst, grüße sie bitte von mir.“

Sie umarmten sich genauso wie beim ersten Mal. Lovrix lief mit dem Eichhörnchen weiter. Er drehte sich noch einmal um und winkte dem Einsiedler. So traurig der Abschied auch war, er freute sich auf den Elfenwald Immergrün und natürlich auf Ilexia.

Das Eichhörnchen hopste plötzlich um etwas herum. Als Lovrix näher kam, sah er einen Igel. Er beschnupperte das Eichhörnchen und Lovrix‘ Füße.

Sie gingen weiter und gelangten an eine Lichtung auf der ein Hirsch mit seinen Hirschkühen stand. Das war ein schöner Anblick.

Das Eichhörnchen stupste Lovrix an. „So, ich bin wieder dort, wo ich wohne. Danke, dass du mir geholfen hast. Komm gut zurück in den Elfenwald.“

„Und du falle nicht mehr vom Baum. Grüße die anderen Eichhörnchen von mir und lass es dir gut gehen.“

Lovrix streichelte das Eichhörnchen zum Abschied. Dann verschwand es im Wald.

Als der Elfenjunge zur Sonnenvergissmeinnicht Blume kam, richtete er die Grüße aus. Dann setzte sich unter den Apfelbaum in das weiche Moos. Er ließ sich einen Apfel schmecken und nach der kurzen Rast verabschiedete Lovrix sich von der Blume.

Er hatte den Eindruck, als würde er immer schneller laufen. Es ging ja auch nach Hause. Und darüber freute er sich. Lange konnte es nicht mehr dauern und er war wieder im Elfenwald Immergrün.

Gut, dass Ilexia ihn nicht sah. Er wollte sie ja überraschen und mit ihr Edelsteine suchen.

Dass es geklappt hatte, wisst ihr ja schon aus dem Anfang der Geschichte und ihr könnt euch denken, wie sehr sich Ilexia   gefreut hat, dass Lovrix wieder da war. Nach einigen Tagen konnte sie auch seine Schätze bewundern. Sie kam aus dem Staunen nicht heraus und freute sich mit ihm. Das Buch mit den Kräuterrezepturen hatte es ihr besonders angetan.

 

 

 

Vielleicht erfahrt ihr in einem neuen Buch wie es mit Ilexia und Lovrix weiter geht. Dieses schließe ich erst einmal mit den Worten wie sie am Ende von Märchen stehen:

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie immer noch.